Wanderung von Insinlivi nach Chucchilán

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Insinlivi entpuppt sich als netter Ort, der sogar über einen Kalvarienberg verfügt.

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Dort steigen Pferde im frühen Morgen hinauf, um die Welt zu begutachten.

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Selbige erweist sich als frohgemut.

 

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Der Berg schreitet hinan.

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Und die Damen frohgemut hinterher.

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Begleitet werden wir von einem Bernhardiner größeren Ausmaßes.

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Überall stehen Häuser, in denen Bauern wohnen.

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Die Farben sind sehr schön, aber trotzdem ist die Stimmung heute etwas angespannt.

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Mir kommt es vor, als wandere ich weitgehend alleine.

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Umgekehrt erwecke ich den Eindruck, man müsse wegen der Fotografiererei ständig auf mich warten.

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Na immerhin habe ich Urlaub.

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Und es ist eine wunderschöne Landschaft.

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Neben dieser Pfütze eskaliert die Auseinandersetzung. Warum weiß kein Mensch.

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Der Bauer vom Hof nebenan ist so besorgt um uns, dass er vorsichtshalber mal nachsehen geht. Auf Anraten seiner Frau, nehme ich an.

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Irgendwo taucht auch das Kind wieder auf. Lebend. Hier muss sich ein anderes Drama abgespielt haben, das leider unergründlich bleibt.

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Der Weg bleibt trotz aller Hürden wie er ist: Sehr schön!

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Vorbei an schroffen Felsen und durch grüne Weiden.

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Mit Ausblicken, die einem die Qual der Wahl lassen.

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Zurückblickend muss ich sagen …

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… eine der schönsten Wanderungen überhaupt.

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Manchmal ist der Pfad schwer zu finden.

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Manchmal auch ganz leicht.

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Jedenfalls kann man sich kaum satt sehen.

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Wobei ich die Situation der Leute hier nicht romantisieren möchte.

 

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Wie es sich hier wohl lebt?

 

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Obst und Wasser bestimmen unser Leben auf dieser Reise.

 

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Und wandern an lebenden Zäunen entlang.

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Wir halten ein Schwätzchen.

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Und die Landschaft muss unbedingt dokumentiert werden.

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Ich habe wieder vergessen, wie dieser Baum hieß. Er sieht aus wie ein Zucchinibaum.

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Jedenfalls ist es kein Kürbisbaum, denn Kürbisse wachsen auf dem Boden.

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Wir wandern am Fluß entlang und lernen Spanisch.

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Ist dies nun wieder eine Ananas? Wohl kaum.

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Die Amerikaner haben 1000 Dollar pro Person für diese Wanderung bezahlt.

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Dafür mit Lazarettpferd im Schlepptau. Pfff! Wer hat heutzutage schon kein Pferd dabei?

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Ist dies nun die wirkliche Brücke?

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Zumindest fühlt sie sich wackelig an.

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Der Baumstamm stabiler wirkte.

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Schwindel nicht!

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Los jetzt, wir müssen weiter.

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Immer am Fluss entlang.

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Da kommen uns plötzlich zwei Kinder entgegen.

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Definitiv zwei Brüder.

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Hello. You speak English? Sie kommen gerade aus der Schule.

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Wir wandern durch ein Paradies.

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Am Fluss entlang und hin und wieder auch bergauf.

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Silke organisiert uns einen Fahrer und das ist gut so, denn ich werde langsam müde.

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Wir setzen uns einstweilen ins Café.

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Dann geht es weiter, mit dem alten Mann im Schlepptau.

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Zu diesem Dorf ohne Namen, in dem 18 Personen leben und zwei Freiwillige.

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Die arbeiten in der Schule, sagt der Wirt im Café.

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Das wäre was für Gina gewesen, wobei Costa Rica die beste Gastfamilie bot, die man sich denken kann.

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Diese Kirche erinnert mich an das Grabmal von Moses An Nabi Musa in der Nähe von Jericho. Es sind die Farben.

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Hier wurde offenbar Holz benötigt.

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Und diese Hütte bewohnt (auch) ein Hund.

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Das Schwein sah keiner außer mir.  Es war ja auch sehr gut verborgen.

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Dann verlassen wir den Talgrund und steigen steil empor.

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Ein interessanter und übersichtlicher Ort.

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Er liegt genau hier, auf keiner Karte verzeichnet.

 

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Bis mir das Schwein Ana den Weg versperrt. Dann sind die Sprachkenntnisse meiner Begleiterinnen plötzlich wieder gefragt.

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Ein wunderschöner Aussichtspunkt auf den Weg zurück.

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Ein Leben am Abgrund.

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Aber die Kinder sind das gewohnt, sagt der Vater, ein Künstler am Wegesrand.

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Mir würde es dennoch grausen.

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Was für ein idyllisches Kinderleben – aber ich wollte ja nicht romantisieren.

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Wir bekommen noch weitere Zuhörer zu unserem Gespräch mit dem Künstler.

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Langsam müssen wir aufbrechen.

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Auch wenn es schwer fällt, mit den neuen Freunden.

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Deren Spiel darin besteht, eine Schnur in den Baum zu werfen und wieder herunter zu holen.

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Das kostet keinerlei Ressourcen, macht Spaßund schärft alle Sinne.

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Auch die Altenpflege wird hier von den Kindern geleistet.

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Und die Schnitzel wachsen am Wegesrand.

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Wir haben Bonbons versprochen, diese auch gekauft und später selber aufgefressen. „Vergessen“ heißt die Entschuldigung. Abgelehnt!

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Einen blau blühenden Kartoffelacker habe ich noch nie gesehen. Warum eigentlich?

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Der Fahrer holt uns an der Bushaltestelle ab.

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Die Straße ist abenteuerlich.

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Hätte ich geahnt, wie steil es da runter geht, dann wäre ich gestern Nacht vorsichtiger gefahren.

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Die Ebene sei natürlich, meint der Fahrer. Er muss es wissen, denn er fährt für die Gemeinde und kennt jeden Weg.

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Und trotzdem … ganz geheuer sind mir die Abgründe nicht.

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Dem Kind ist das egal. Hauptsache Abenteuer. Wobei (Geheimnis!) ein junger Mann im Spiel war.

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Es geht also weiter und wir erreichen das Hostel unversehrt.

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Was für ein Tag!

 

 

 

 

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2 Kommentare zu „Wanderung von Insinlivi nach Chucchilán“

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