Medizinalische Wanderung durch den tropischen Wald

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Unsere mutigen Briten bleiben auf dem sinkenden Schiff. Sie haben diese Tour schon hinter sich.

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Wir gehen los, in einen Wald voller Geräusche, Farben und Gerüche.

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Vorbei an wandernden Bäumen.

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An Pflanzen, die einen weißen Saft absondern.

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Das sieht aus wie Holzleim.

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Und so klebt es auch.

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Wahnsinn, dieser Wald. Ein Paradies.

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Wir lernen den Unterschied zwischen Lianen und Luftwurzeln: Lianen wachsen vom Boden aus hinauf.

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Tarzan ist eine Lüge! Greif die Luftwurzel, Jane!!! Iaaaiaaaiaaaahhh!

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Wespen oder Bienen, das ist hier die Frage.

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Unser Ökologe schreitet voran.

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Unsere Expedition schreitet hinterher.

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Anakonda? Liane! Gut aufgepasst.

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Dann ein Baumhaus.

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Mit riesigem Dach.

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Was Max da fotografiert, das weiß ich nicht.

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Wir jedenfalls haben endlich ein gemütliches Zuhause entdeckt.

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Regardez! Une péniche!

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Ein mysteriöser weißer Pilz bedeckt den Baum.

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Du rauchst?

 

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Achtung! Eine Paraponera clavata!! Das ist kein Witz, sondern extrem schmerzhaft. Sie heißt auf Deutsch „24-Stunden-Ameise“, weil man erst nach 24 Stunden wieder aufhört zu schreien.

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Die hier hingegen sind ein Mückenschutz.

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Man lässt sie sich auf den Arm krabbeln.

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Verreibt sie recht kräftig.

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Und fertig ist der Abwehrduft.

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Überall Schweizer! Dies ist ein Urwald, kein Uhrwald! 🙂

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Dort! Pekaris?

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Wenn einen so ein Schwein beisst, dann muss man die Wunde nähen. Man braucht dazu eine weißköpfige Riesenameise.

 

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Zack! Ein Heftpflaster!!!

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Das ziehen der Zangen tut so weh …

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… dass einem der Schuh abhanden kommt.

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Dort im Baum wohnt eine ganz andere Art von Ameise.

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Wie eine Gallwespe verursacht sie Verdickungen an den Ästen eines Baums.

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Schwer zu erkennen, außer eben, man ist Ökologe und im Urwald zuhause.

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Man kann diese Nester aufschneiden.

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Und wie ein Ameisenbär seine Zunge reinstecken. Das schmeckt angenehm säuerlich und ist sehr nahrhaft.

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Dann wieder wandernde Bäume, die pro Jahr einen Meter und mehr weglaufen können.

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Doch dann – wer sieht es? – der spektakuläre Fund!!! Wo, ich seh nix?

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Ein Pfeilgiftfrosch, der einen Menschen in wenigen Minuten tötet.

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Was? Dieser Pimpf?

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Ja, dieser Pimpf.

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Allobates zaparo heißt der kleine Tropf. Er steht auf der roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten.. Süß, aber nicht bekömmlich.

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Was für ein schönes Tier!

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Weiter geht’s durch den Wald.

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Eine letzte Versammlung rund um Jairo. Um was ging es da?

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Dann betreten wir einen Methangas-Sumpf.

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Ein ganz schönes Wanken und Schwanken.

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Wir versuchen zusammenzubleiben.

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Von den Fehlern der anderen zu lernen.

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Nicht unterzugehen.

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Ups! Das ist leichter gesagt als getan.

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Wir kämpfen uns weiter.

 

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Fragen uns wohin.

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Doch irgendwann haben wir wieder festen Boden unter den Füßen.

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Oder zumindest Bäume in greifbarer Nähe.

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Und dann so ein Detail! Wie sieht Jairo das?

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Ein parasitischer Pilz, der das Verhalten einer Ameise ändert und dann aus deren Kopf wächst.

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Gruselig und faszinierend.

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Dann erreichen wir das Boot. Was für ein Tag?

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Los geht’s! Weiter …

 

 

 

 

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2 Kommentare zu “Medizinalische Wanderung durch den tropischen Wald”

  1. Ich bin immernoch am überlegen…. von all den faszinierenden Dingen, die wir gemacht haben, haben mich diese 3 Stunden wohl am meisten beeindruckt (oder war es doch die Froschwanderung in Mindo, oder doch die Tageswanderung von Isinlivi Richtung Quilotoa, oder doch die Fotosession auf dem Cotopaxi oder doch – ganz am Schluss – das Guayasamin-Museum in Quito, von dem wir leider keine Bilder haben…) — übrigens, die eine Session mit Jairo könnte die mit den Urwaldnachrichten gewesen sein.

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