Durchs Bartelsbächle ins Theater

Wir spazieren los ins Bartelsbächletal. Unten, im Tal wo’s nach Allfeld geht.

Die Wälder stehen voll von Wiesenschaumkraut – oder heißt das jetzt Waldschaumkraut?

Egal, Hauptsache grün. Bei den Temperaturen bleibt der Frühling noch lange frisch.

Kaum zu glauben, dass der Wald hier nur ein paar Meter breit sein soll.

Wir pflücken Salat.

Oder wars ein Blumenstrauß?

Jedenfalls ist dies tatsächlich Waldmeister. Man riecht es erst nach dem Trocknen, das hatte ich vergessen.

Irgendwo geht es hier zum See.

Aber haben wir so viel Zeit? Wir müssen ja ins Theater.

Renate bekommt schon graue Haare vom langen warten.

Wobei wir erst dies Hüttchen betrachten müssen.

Jägerhütte? Jagen die Kutscher hier?

Oder Spaziergänger?

Am See ein paar Schwarzfischer.

Das ist aber verboten, auf Kaulquappen zu angeln.

Außerdem sind die Viecher giftig.

Und es gibt hier Wildhüterinnen.

Die das Ufer scharf beäugen.

Da kann ich mit meiner kuhlen Lesebrille nicht mithalten.

Los jetzt! Das Theater wartet.

Nichts wie zur Sturmfederhalle.

Dort verkauft der Bürgermeister Sekt zum Rhabarberkuchen.

Das Stück ist ganz vorzüglich und sehr kurzweilig.

Wobei man stellenweise nicht sicher ist, ob das Theater oder Realität darstellt.

Die Damen unterhalten sich angeregt.

Man trinkt einen Hugo.

Und isst einen Roßbraten mit Kartoffelsalat.

Dann ist das Gelächter leider schon vorbei.

Ein schöner Ort.

Und ein schönes Plätzle zum leben hier.

 

 

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3 Kommentare zu „Durchs Bartelsbächle ins Theater“

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